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    Geschichte

Die Geschichte einer Legende

Bekannt und beliebt sind Gerichte wie TANDOORI CHICKEN oder generell TANDOORI-GEWÜRZMISCHUNGEN. Weniger bekannt, aber maßgeblicher Grund für das Gelingen orientalischer Gerichte ist der TANDOOR selbst!

Was ist ein Tandoor?

Ein Tandoor ist alles, aber nicht spießig! Wenngleich man vorzugsweise die Speisen auf Spieße steckt und in die indirekte Hitze im Inneren des Tandoors stellt.

Ein Tandoor ist ein Grill, der traditionell mit Holzkohle oder Briketts, aber auch modern mit Propan- oder Erdgas beheizt wird. Er ist in seiner Funktion äußerst flexible. Mit dem richtigen Zubehör kann man ihn als klassischen Grill, Brotbackofen, Döner-Kebab-Grill, Pizza-Ofen, aber auch für das Zubereiten von Beilagen oder Nachspeisen verwenden.

Sein Inneres besteht aus einem zylinderförmigen Lehmkorpus, der die Hitze speichert und gleichmäßig an das Gargut abgibt. Umhüllt wird der Lehmkorpus mit einer pflegeleichten Edelmetall-Isolierung.

Ursprung

Das Wort Tandoor leitet sich vermutlich von KUND – KANDU – KANDOOR – TANDOOR oder von TATTA ANDAR – TAT ANDAR – TANDAR –TANDOOR her. Der Wortstamm KUND bezeichnet im Sanskrit ein großes kegelförmiges Gefäß. Nach einer anderen Theorie stammt das Wort Tandoor von TATTA ANDAR, was nichts Anderes bedeutet als innen heiß. – Und das ist der Tandoor: Er kann bis zu 400° C heiß werden.

Der Tandoor wurde vermutlich um 2.500 v. Chr. erfunden – zumindest stammen die ersten Funde von Tandoors aus dieser Zeit. Alleine, dass sich die Technik in dieser Form über Jahrtausende erhalten hat, zeigt, wie effizient und perfekt sie ist und somit verwundert es nicht, dass es Tandoors in der einen oder anderen Form in den unterschiedlichsten Regionen der Welt gibt.

In China wird beispielsweise die Peking Ente traditionell in einem Tandoor-ähnlichen Porzellanofen gekocht. In der arabischen Welt wird ein Tonofen zum Brotbacken verwendet und in Europa hat sich der Römertopf verbreitet, der in gewisser Weise das Tandoor-Prinzip umsetzt, indem er eine Rundumhitze erzeugt, die die Speisen gar werden lässt.

Das Prinzip ist immer das gleiche:

Hitze durchdringt die Nahrung indirekt von allen Seiten gleichermaßen, anstatt nur von einer Seite. Dadurch bleibt alles wo es bleiben soll: die Flamme weg vom Essen, die Hitze, der Saft, der Geschmack und vor allem die Vitamine und Proteine in der Nahrung!